Gedankenstrich | Dark Paradise

…ich frage mich oft ob, wenn ich meine Augen schließen werde du dann auf der anderen Seite stehen wirst. Hin und wieder erwichen ich mich bei dem Gedanken daran mir vorzustellen wie du wohl aussehen wirst. Welches deiner Kleider wirst du tragen? Trägt man da oben überhaupt welche?

IMG-20130403-WA0007Und wie hast du diesmal deine Nägel?

Immer noch wie an unserem ersten und letzten Tag?

Immer die Sorge daran ob es dir da wo du bist besser geht als hier, immer der Gedanke wie lange du schon fort bist und wie verloren ich mir hier vorkomme seit dem das Licht das mich einst aus der Dunkelheit führte erloschen ist. Für immer.

Ich frage mich oft ob man es dort wo man hinkommt dann besser hat als in der Zeit in der man sein „Leben“ gefristet hat. Haben müssen. Man wird ja nicht gefragt.

Ich vermisse diese Wärme. Das Wohlgefühl eines warmen Körper an seinem fest angeschmiegt. Dein warmer Atem in meinem Nacken und deine Arme die mich festhielten während ich wieder einer meiner Kämpfe zu kämpfen hatte in den Nächten in denen mein Geist nicht ruhen konnte…

Ich habe keinen Anker in meinem Leben. Nichts auf das ich aufbauen kann, nichts aus dem ich eine Zukunft schmieden möchte da meine Zukunft eigentlich einst bereits geschrieben war.

Menschen sind so kleinlich. Vorstellungen einer Beziehung die man sich aus der Logik zurechtfechtet weil man der Meinung ist „das passt am besten dahin“. So ein Geflecht löst sich ganz schnell. Sie sind nicht mehr mit der bloßen Nähe zufrieden. Deinem Partner sollst du gehören. Lächerlich. Niemand gehört irgendwem! Wir gehörten uns auch nicht. Wir brauchten keine Absolution um einander zu zeigen wer zu wem gehört. Ja das rührt noch aus einer ganz alten Kunst her, nannte man früher Vertrauen aber das kennen viele nicht mehr…stadessen werden Vorstellungen in den Raum geworfen, Sachen nachgesagt – meiner Meinung nach weil sich eine Seite einfachnicht selbst leiden kann, deshalb Angst hat, nicht klar denkt. Und doch macht es dann genau das gegenteil. Statt zu schützen macht es kaputt.

Aber wieso schreibe ich darüber. Uns konnte niemand trennen. Uns hat lediglich das Leben getrennt, der einzigste Kampf den ich für dich nie kämpfen konnte… Tut mir leid.

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3. Eintrag – 30.11.2014

…ich weis noch. Da standest du in der Menge, ein Grinsen von rechts nach links. Das erste mal als wir uns gesehen hatten und ich war sofort hin und weg. Das ist ein solcher Moment den ich nur schwer in Worte fassen kann. Es war wie Magie, es war richtig, es war an der Zeit. Die erste Umarmung… dein Geruch, deine Nähe, dein so verschmilztes Grinsen – es hat einfach gepasst, ich war hin und weg.

Wir haben uns die Woche zuvor sehr den Kopf zerbrochen, wie das Treffen wohl werden würde, ob wir harmonieren oder uns nur anschweigen. All diese Sorgen die ich davor hatte waren wie weg geblasen.. ja ich wusste das hatte Zukunft.

Ich fand immer das du ein toller Mensch bist. Früher zwar kalt wie ein Eisberg aber ich wusste dass das nur Fassade war. Als ich dahinter blicken konnte fand ich etwas sehr süsses und zerbrechliches. In unserer Beziehung fand ich mit der Zeit Züge an dir, die mir zeigten wie sehr Recht ich mit deinem Karackter hatte, Züge die deine Liebe dick unterstrichen – alles in einem positiven Aspekt meine Liebe. Je mehr ich dich um mich hatte desto mehr konnte und wollte ich ein Teil deines Lebens sein und bleiben, in jeglicher Hinsicht. Ich wollte bei dir sein, die Wochenenden gar nicht mehr heim fahren. Ich habe die Wochenenden verlängert und bin bis Montags bei dir geblieben weil ich mich nur schwer von dir trennen konnte, ich dich nicht alleine lassen wollte. Das schlug sich zwar immer auf meinen restlichen Tag aus nach 1 1/2 Stunden   und so früh aufstehen auf die Arbeit zu gehen aber ich tat es weil ich in dich verliebt war, ich war sehr in dich verliebt!

Manche Tage waren schwer für uns, besonders die an denen wir uns nicht sahen. Ich denke heute, vieles an Ärger und Krach entstand einfach aus dem Frust heraus der sich über die Zeit aufbaute in der man sich nicht sah. Jeder von uns kommt spät heim und würde am liebsten in die Arme seines Partners fallen – das war bei uns nur selten möglich.

Mit dir konnte ich Spass machen, Witze machen und du lachtest immer so schön darauf. Ich konnte mich bei dir komplett gehen lassen, ich selbst sein, Meinungen teilen – für mich war das DIE Form von Glück. Du hast mich bei meinen Hobbys unterstützt und ich versuchte gleichermaßen für dich da zu sein.

Es war nicht immer leicht, obgleich Frust oder Zickereien mit denen ich nicht klar kam. Du pulverisiertewt, ich machte weiter, jeder baute sich am anderen auf.. wir waren eben Sturköpfe.. Du wusstest wie du mich ärgern, nerven oder sonst was konntest und ich stieg drauf ein, heute denke ich mir ich hätte öfters einfach die Schnauze halten und dich einfach in den Arm nehmen sollen stattdessen.. wer weiss was dann heute wäre? Klar ist, wir haben beide dazu beigetragen dass es jetzt so ist wie es ist und immer wieder wenn ich daran denke was wir auch für schöne Erlebnisse zusammen hatten, trauere ich ein Stückchen mehr. Ich weis, ich habe dich verletzt, du hast es auch und doch hat es dich immer etwas mehr mitgenommen als mich… ich bemerkte nicht wie akut die Situation eigentlich ist, ich wollte es nicht weil ich dachte du wärst immer bei mir…und ich bei dir.

Zum Abschluss bleibt mir nur zu sagen, ja ich weis, ich habe vorneweg sehr viel negatives geschrieben. Aber das Negative hatte für mich nie wirklich Gewicht denn es zählten für mich die Dinge die toll an dir waren, die ich auch heute noch sehr vermisse. Ich hoffe du wirst glücklich auf deinem Weg, ich wünsche es dir.

Pass auf dich auf

Rage&Love

2. Eintrag – 28.11.2014

Irgendwie war es klar, mir zumindest.

Ich weis noch damals, wie ich da in der Klinik war, mich mit meinen Gedanken befasste und mich fragte warum ihr euch so oft trifft und wir es nicht einmal an einem Wochenende auf die Reihe bekamen. Gut, ich wohne zwar nicht gerade um die Ecke aber ich weis das es ganz klar am Willen lag denn in unserer Beziehung hatte es ja auch geklappt! Die Zeichen waren klar und ich wartete nur noch auf diesen Anruf der mich dann vergewisserte nicht falsch gedacht zu haben.
Du hattest gewartet bis ich aufnahmefähig war damit du mir sagen konntest das ihr zusammen seid. Ihr beide. Trotz meiner Gewissheit traf es mich dennoch wie ne Kanonenkugel. Das Bild war kaputt, Hoffnung in tausend Scherben, mir zu Füßen liegend.
Wie dem auch sei, es hatte einiges geändert zwischen uns. Du warst nie gut in Erklärungen und ich konnte nicht einfach da stehen und einfach mal alles akzeptieren. Vor allem die Eifersucht von dem, so unnötig, unberechtigt, einfach lächerlich. Ja wir hatten keinen Kontakt mehr, klar du wolltest nicht immer Stress haben wegen mir und ich wollte es mir eh nicht antun, die Entscheidung war schliesslich gefallen. Ein paar mal hatte ich es noch mal versucht dir zu schreiben, dir eine Anfrage zu stellen usw. In Wöchentlichen Abständen kamen dann Sachen wie, du hättest keine Zeit wegen der Ausbildung, sell und jenes usw.  Ich wusste dass das nicht stimmt. Man sah es ja dann auch in unserer Beziehung.
Du warst einfach nicht mehr da. Ich wusste nicht mehr wie es dir geht, was du machst oder sonst wie. Dir war es wohl irgendwie egal was mit mir war…

Ich nehme dir das alles keinen falls übel. Es ist ein ganz normaler Zug den ein Mensch macht. Du wolltest auf der sicheren Seite sein und naja, ich war damals schon so eingestellt das es dann besser dir gut geht wie mir. Scheiss auf mich, Hauptsache dich…

In der Zeit habe ich Sassi kennengelernt…Was mein Leben und mich selbst um 180° gedreht hatte. Ich war glücklich, ich wurde gebraucht, es wurde nach mir gefragt und sich um mich gesorgt – ganz egal was das Schicksal bis dahin noch mit uns vorhatte. Manchmal glaube ich, sie sollte Platz machen. Wäre sie noch unter uns wären wir heute noch zusammen, das ist sicher wie das Amen in der Kirche. Leider ist dem nicht mehr so und wir hatten dadurch unsere Chance bekommen – das wir nichts daraus gemacht hatten ist unser beider Schuld… und wenn ich darüber nachdenke, kommt mir das noch alles dümmer vor, so unreif, so unnötig, vieles irrelevant weil wir es hätten besser machen können…

Erst als das mit dir und ihm rum war. Als ich ein weiteres mal wollte das du dich meldest usw. kamen wir wieder in Kontakt.Dass ich nach dem du dich aber von ihm getrennt hattest nicht deine erste Wahl war musste ich leider erst dann herausfinden als wir schon längst zusammen waren.

.. dass wir eigentlich nur deshalb zusammen kamen weil es mit deinem Ex nach ihm nicht erneut geklappt hatte, nach dem du dich von ihm getrennt hattest war ein Schlag ins Gesicht und auch der Anfang in dem es in mir anfing zu bröckeln, weil ich so gesehen eigentlich nur der Ersatz war, du ebenso mit ihm weitergemacht hättest wenn es gegangen wäre aber das, ist eine andere Geschichte..

Rage&Love

Konzentration auf das Wesentliche – neue und alte Projekte im kommenden Jahr

Das neue Jahr steht schon quasi vor der Tür und natürlich mache ich mir darüber Gedanken wie das Jahr werden soll. 2014 war ein schönes auf und ab, schön im Sinn von Sch***e. Da war z.B. die Reha die ich dann beendet habe, der Stress mit der Suche einer neuen Ausbildung, suche nach einer eigenen Wohnung, der Diebstahl meines Rollers, das schlechteste Auftragsjahr für Sellipix, das Ende meiner Beziehung und und. Es war kraftraubend, belehrend, ohne Urlaub und mit viel Stress verbunden.

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Nach 25 Lebensjahre sollte man eigentlich meinen zu wissen wo man hin will. Dem ist bei mir nicht so. Ich weis das, wenn ich jetzt genauer darüber nachdenke bis heute nicht so wirklich, komme mir da eher etwas verloren in mir selbst vor..

2015 soll in dieser Hinsicht etwas anders werden. Ich wünsche mir einfach an einen Punkt anzukommen (ob das jetzt ein Ort, Person oder sonst was ist) an dem ich sagen kann „jetzt weis ich wo ich hingehöre!“ Natürlich werde ich nie zufrieden sein denn Störfaktoren wird es immer geben für mich aber ich bn irgendwie bereit mich niederzulassen und friedlich zu werden – das Schicksal hat da wohl andere Pläne mit mir fürchte ich.

Weitergehen soll es auch mit YT. Die letzte Zeit habe ich wenig gemacht, einfach weil ich faul und antriebslos bin. Dazu kommt dann noch Berufsschule und die Arbeit die viel Zeit in Anspruch nimmt aber ich werde dafür Platz schaffen im Plan..

Die Wohnungssuche geht natürlich weiter, ich hoffe das wird bald was denn dann gehts ans einrichten und ich habe schon sooo viele Ideen die ich verwirklichen will in meinen eigenen 4 Wänden – das wird echt toll denk ich.

1. Eintrag – 24.11.14

Je mehr Gedanken mir durch den Kopf schiessen, desto weniger kann ich diese ordnen. Ich sitze oft einfach nur da, denke an nichts, versuche es zu mindest und dann, aus irgendeine Ecke meiner Gedankenwelt kommst du dann gehüpft…
Die letzten Tage erinnere ich mich gerne an den Anfang zurück, die Anfänge unserer Freundschaft und den schweren Weg dorthin. Es war NIE leicht für uns beide wie mir auffällt.
Ich weis noch wie ich zu der Zeit in deinen Ferien bei meiner Schwester in der Pfingstweide war und ich bis in den frühen Morgen als nicht vom Computer weg konnte weil du geschrieben und geschrieben hattest. Es war anstrengend aber es machte auch Spaß weil du der Typ warst den ich gerne hatte: schnippig, weis was sie will und frech wie rotz 😉
Deine rote Haare unterstrichen deinen Charackter, du warst stets ein grosses ganzes und wenn ich dann an Themen wie zB. „den langen“ aus der Schule denk wie du von ihm geschwärmt hattest – ja, schon da dachte ich „wieso kann sie nicht so von mir reden?“
Mit dir Kontakt zu halten war so eine Angelegenheit für sich denn du legtest Angewohnheiten an den Tag die ich so bis heute von niemanden kenne. Schon damals war das alles sehr speziell und wie schnell vor allem warst du eingeschnappt wenn es nicht mal gleich so lief wie du es gerne gehabt hättest – Giftzwergmodus eben.
Dennoch, selbst wenn sich das bisher geschriebene etwas Negativ anhört so muss ich immer mit einem kleinen Lächeln daran zurückdenken…
Es war was besonderes für mich auch wenn ich es nicht immer ganz durchblicken lies wie so vieles nicht. Es hatte stets einen Grund, es gab immer für alles einen Grund und in meinen folgenden Beiträgen werde ich dir diese erläutern so gut es geht.
Du wolltest stets wissen was ich denke und wenn wir wieder eine Freundschaft führen wollen dann ja..gehört das wohl oder übel mit dazu.
Das Leben ausserhalb unserer Beziehung kommt mir momentan etwas grau vor. Ich muss jeden Tag an dich denken, immer und immer wieder – ob ich das will oder nicht. Es ist seltsam, ich suche momentan bei dir all deine guten Seiten, Dinge die mich nicht böse werden lassen auf dich weil das was ich dir bisher angetan hatte alles gewesen sein sollte. Ich will das nicht mehr.
Mir tut es hinterher immer wieder leid wenn ich klar werde im Kopf. Du bedeutest mir immer noch was, das war zum Beginn unserer Freundschaft so, während der Zeit die du mit Ben zusammen warst und mir den Korb gegeben hattest und vorallem als wir dann wieder Kontakt hatten – das hat sich also nie geändert und wird es wohl auch nicht…
Im nächsten Teil werde ich mehr auf die Sache mit Ben zu schreiben kommen. Nicht aus anklagunsgründen sondern weil dieser Schritt von dir damals für uns ein entscheidender war und heute vielleicht einiges anders wäre..

Das wars aus meiner Welt. Wenn du dem irgendwas hinzuzufügen hast, eine Anmerkung, ein Kommentar ob positiv oder negativ oder villeicht sogar ein paar Gedanken deinerseits dazu dann schreib diese in die Kommentare..

Bis zum nächsten Teil. Pass auf dich auf, du bist wertvoll.
Rage & Love
Selli

DEUTSCHLAND MACHT SICH SELBST KAPUTT | WM-AUFREGER

Freunde,

glaubt ihr mir wenn ich euch sage das ich so langsam die Nase voll habe von meinem Heimatland? Was ich zurzeit im Netz so zum lesen bekomme lässt mich einfach nur noch ununterbrochen kübeln.

Ich bin kein Fußballfan. Ich schaue mir generell keine Ligaspiele an, habe keine Lieblingsmannschaft oder trage im Winter einen ausgefransten Mannschaftsschal. Die WM allerdings ist etwas anderes. Auch ich habe mir die WM angeschaut und unsere deutsche Nationalmannschaft kräftig mit angefeuert bei jedem Spiel. Ich hatte, als ich dann das erste Spiel gesehen hatte ein richtig gutes Gefühl dass wir das Ding nach hause holen und – TADAAAA wir haben es nach über 20 Jahre geschafft, der Pokal ist unser!

Unsere Nationalelf hat sich in ihren Spielen stets korrekt verhalten. Fouls waren kaum welche, ernstere Angelegenheiten hatten andere Mannschaften gegeneinander ausgetragen aber nicht wir – wir haben uns wie Gäste benommen in Brasilien, weil wir welche waren. Auf der Siegerfeier wurde ein Tanz aufgeführt. Ein lustiger Tanz. Ein Tanz der einfach mal die Überlegenheit widerspiegelte die wir uns in der WM erkämpft hatten um zu gewinnen. Unsere Helden haben gefeiert, wir haben gefeiert. Wir haben uns stets für die Spiele bedankt und den Gegner sogar getröstet!

In den Medien wurde jetzt dieser Tanz als Beleidigung dargestellt. Nicht von irgendwelchen Argentinier die sich vielleicht hätten angegriffen gefühlt – nein, es war unsere, die deutsche Presse die uns selbst wieder den NAZISTEMPEL aufgedrückt hat! Warum? WEIL WIR UNS GEFREUT HABEN! WEIL DIE NATZIONALMANNSCHAFT SICH NACH ÜBER 20 JAHREN GEFREUT HAT DEN POKAL WIEDER NACH HAUSE ZU HOLEN!!! Mann muss sich das mal vorstellen. Jeder andere Gewinner hätte auf irgendeine andere Art und weise sich darüber profiliert dass sie gewonnen haben und nicht wir – da hätte man GARNICHTS geschrieben! Jetzt sind wir wieder die dummen, die NAZIS die sich über die Verlierermannschaft lustig macht!

Ich weis nicht mehr was ich davon halten soll. Ja, ich bin wütend! Ich bin sogar sehr sauer weil wir diesen Stempel niemals loswerden, nicht wegen irgendwelchen Ausländern die uns gerne so betiteln (man denke an Griechenland bzgl. den Aufständen) sondern weil UNSERE Medien stets dafür sorgen dass uns, egal auf welcher Ebene es auch immer stattfinden würde, irgendetwas als Nazistisches Gut ausgelegt wird. Man wird stets betitelt, egal ob Medien oder Politik!
Ich, für meine Ideologie will nicht mehr in einem Land leben, in dem wir Bürger immer noch für das herhalten müssen was damals angerichtet wurde. Ich bin im August 89 geboren, da stand die Mauer noch und kein Hitler mehr der irgendwas zu befehligen hatte! Wir müssen nicht mehr so tun als müssten wir jeden und alles tolerieren nur um dann nicht wieder in eine Ecke gedrängt zu werden – das schaffen wir nämlich richtig gut alleine – egal ob von Politiker oder Medien!  

AUFREGER | Wochenrückblick

Hallo Freunde,

meine Woche war bis auf ein paar Vorkommnisse die wir alle mal im Leben haben eigentlich ganz jut. Ich kann mich nur wenig beklagen und will es auch gar nicht mehr so oft wie mir eben gedanklich klar wird. Ich habe viele Gedanken die ich versuche zu sortieren. Viel Müll den ich versuche zu trennen… naja manches bleibt eben ein Versuch..

Den Sonntag könnte man eigentlich als sogenannten Höhepunkt bezeichnen. Nicht dass ich generell bereits etwas genervt auf den Montag blickte, nein es wurde dann noch mal so richtig böse.

Menschen die immer wieder posten wie schlecht die anderen sind und wer oder was sich auch immer als „Freunde“ bezeichnet, die sind dann meist selbst nicht viel besser, so meine Erfahrung.  Sie sind meist so wie sie es an anderen hassen. Es widerspricht und beißt sich, es macht einfach keinen Sinn und doch muss ich manchmal schmunzeln wenn ich lese wie ein weiterer Mensch die Schnauze voll hat von jemanden der es, wie ich weis auch nicht anders verdient haben muss.

Dann haben wir hier zum Sonntag noch meine Ex-Freundin. Sie hat sich etwas sehr schönes einfallen lassen um mich terrorisieren zu können.  Ich will hier jetzt nicht weiter erläutern was es war aber hey, Hut ab das war ein netter Versuch!

Manchmal denk ich mir die Menschen wollen es einfach nicht anders, sie wollen geschlagen und getreten werden (jetzt im Bildlichen Sinne gesprochen). Ich werde mir was einfallen lassen und schön zum Gegenschlag ausholen, anders lernt es ja niemand mehr..

NEWS: Halihallo!

Hallo meine Freunde,

ja ne weile ist es her seit ich meinen letzten Post veröffentlicht habe. Ich will jetzt auch nicht nach Entschuldigungen suchen oder so, Fakt ist allerdings dass ich momentan echt viel zu tun habe. Ich feile an meiner Zukunft und das verlangt mir einiges ab. Nicht nur die Lösung sämtlicher Probleme sondern auch Erledigungen und dieses hin und herfahren zu meiner Freundin als und zurück lässt mich hin und wieder nur schlecht wieder in die Reihe kommen.

Die letzten Wochen habe ich mir einen neuen Roller zugelegt. Ein Yamaha Aerox ist es geworden in einem mehr oder weniger mäßigen Zustand. Er stand 2 Jahre in der Garage, brauchte ewig bis er anging (ging aber immerhin an!) und hat eben auch seine Gebrauchspuren an denen ich die letzte Zeit Hand anlegen musste (mehr wird es bald auf einen eigens angelegten, neuen Blog von mir step by step berichtet)

Soweit die Neuigkeiten. Sobald der andere Blog online gehen wird, werde ich euch hier natürlich davon unterrichten. Bis dahin wünsch ich euch was! xxx

 

NS: Irgendwelche Fragen oder Anregungen? Schreibt sie mir in die Kommentare 🙂

PERSÖNLICHES: Ein Wort zum Vatertag

Meine Lieben,

normalerweise halte ich nichts von diesen Feiertagen, warum der Vatertag auch ausgerechnet an Christi Himmelfahrt stattfindet ist mir sowieso unerklärlich. Nicht desto trotz geben mir solche Tage einen kleinen Denkanstoß, lassen mich gerne mal zurückerinnern an das was war und was heute ist. Zur Feier des Tages hier also ein paar Worte zu MEINEM Vater oder was er für mich über die letzten Jahre viel mehr geworden ist- meinem besten Freund.

 „Um etwas schönes finden zu können muss man vorher Dreck machen!“

Mein Vater hat Dreck gemacht, eine ganze Menge in der Vergangenheit. Natürlich, heute bin ich klüger und kann viele seiner Wege die er in meiner Kindheit genommen hat nachvollziehen und dennoch komme ich nicht drumrum zu sagen das es scheisse war. Es war definitiv scheisse. Es war in einer Zeit, in der ich ihn wohl am meisten gebraucht hätte. Damals hatte es mich getroffen, als Kind das die Welt nicht verstand und sich von da an um eine klaffende Wunde kümmern musste die einfach nicht heilen wollte.  4 Jahre später war es soweit. Mit einer Überdosis Abenteuerlust fand ich, es wäre langsam mal an der Zeit meinen Alten wieder aufzutreiben – nix mehr mit Urlaub.

…der Rest ist Geschichte. Was das Verhältnis zwischen uns beiden betraf, Dinge wie Vertrauen, Verlässlichkeit usw. – alles hatte seine Probung und aus einem ehemals zerissenen Verhältnis zwischen Vater und Sohn, ist etwas neues entstanden, in meinen Augen sogar noch besseres – eine tiefe Freundschaft. Wenn ich manchmal zurückschaue auf die Dinge die ich in der Vergangenheit getan habe, so gibt es überraschenderweise schon ein paar Sachen auf die ich stolz sein kann. Ich, verglichen mit den Menschen die ich kenne und dem was ich aus den Medien über die Jahre erfahren habe so gibt es keinen der mir je unter die Augen gekommen ist, der so viel für die eigene Familie getan hat.

Bevor wir jetzt ganz abschweifen möchte ich einfach ein paar Dinge über meinen Vater loswerden:

„du bist (bestimmt Staturbedingt) wie ein Fels in der Brandung. Wenn ich falle hilfst du mir immer wieder auf und sorgst dafür das ich weiterlaufe. In unserer Art unterscheiden wir uns nur wenig, wir sind beide vom selben Schlag, wir haben beide ein großes Herz. Du bist da wenn ich nicht mehr weiter weis, das Leben mich wieder in eine Sackgasse schickt… Es gibt so viele tausend Dinge die ich dir sagen könnte aber ich kenne keine Worte die nur annährend beschreiben was du mir bedeutest. Nicht nur als Vater, sondern auch als mein besten Freund. Ich liebe dich.“

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