3. Eintrag – 30.11.2014

…ich weis noch. Da standest du in der Menge, ein Grinsen von rechts nach links. Das erste mal als wir uns gesehen hatten und ich war sofort hin und weg. Das ist ein solcher Moment den ich nur schwer in Worte fassen kann. Es war wie Magie, es war richtig, es war an der Zeit. Die erste Umarmung… dein Geruch, deine Nähe, dein so verschmilztes Grinsen – es hat einfach gepasst, ich war hin und weg.

Wir haben uns die Woche zuvor sehr den Kopf zerbrochen, wie das Treffen wohl werden würde, ob wir harmonieren oder uns nur anschweigen. All diese Sorgen die ich davor hatte waren wie weg geblasen.. ja ich wusste das hatte Zukunft.

Ich fand immer das du ein toller Mensch bist. Früher zwar kalt wie ein Eisberg aber ich wusste dass das nur Fassade war. Als ich dahinter blicken konnte fand ich etwas sehr süsses und zerbrechliches. In unserer Beziehung fand ich mit der Zeit Züge an dir, die mir zeigten wie sehr Recht ich mit deinem Karackter hatte, Züge die deine Liebe dick unterstrichen – alles in einem positiven Aspekt meine Liebe. Je mehr ich dich um mich hatte desto mehr konnte und wollte ich ein Teil deines Lebens sein und bleiben, in jeglicher Hinsicht. Ich wollte bei dir sein, die Wochenenden gar nicht mehr heim fahren. Ich habe die Wochenenden verlängert und bin bis Montags bei dir geblieben weil ich mich nur schwer von dir trennen konnte, ich dich nicht alleine lassen wollte. Das schlug sich zwar immer auf meinen restlichen Tag aus nach 1 1/2 Stunden   und so früh aufstehen auf die Arbeit zu gehen aber ich tat es weil ich in dich verliebt war, ich war sehr in dich verliebt!

Manche Tage waren schwer für uns, besonders die an denen wir uns nicht sahen. Ich denke heute, vieles an Ärger und Krach entstand einfach aus dem Frust heraus der sich über die Zeit aufbaute in der man sich nicht sah. Jeder von uns kommt spät heim und würde am liebsten in die Arme seines Partners fallen – das war bei uns nur selten möglich.

Mit dir konnte ich Spass machen, Witze machen und du lachtest immer so schön darauf. Ich konnte mich bei dir komplett gehen lassen, ich selbst sein, Meinungen teilen – für mich war das DIE Form von Glück. Du hast mich bei meinen Hobbys unterstützt und ich versuchte gleichermaßen für dich da zu sein.

Es war nicht immer leicht, obgleich Frust oder Zickereien mit denen ich nicht klar kam. Du pulverisiertewt, ich machte weiter, jeder baute sich am anderen auf.. wir waren eben Sturköpfe.. Du wusstest wie du mich ärgern, nerven oder sonst was konntest und ich stieg drauf ein, heute denke ich mir ich hätte öfters einfach die Schnauze halten und dich einfach in den Arm nehmen sollen stattdessen.. wer weiss was dann heute wäre? Klar ist, wir haben beide dazu beigetragen dass es jetzt so ist wie es ist und immer wieder wenn ich daran denke was wir auch für schöne Erlebnisse zusammen hatten, trauere ich ein Stückchen mehr. Ich weis, ich habe dich verletzt, du hast es auch und doch hat es dich immer etwas mehr mitgenommen als mich… ich bemerkte nicht wie akut die Situation eigentlich ist, ich wollte es nicht weil ich dachte du wärst immer bei mir…und ich bei dir.

Zum Abschluss bleibt mir nur zu sagen, ja ich weis, ich habe vorneweg sehr viel negatives geschrieben. Aber das Negative hatte für mich nie wirklich Gewicht denn es zählten für mich die Dinge die toll an dir waren, die ich auch heute noch sehr vermisse. Ich hoffe du wirst glücklich auf deinem Weg, ich wünsche es dir.

Pass auf dich auf

Rage&Love

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