PERSÖNLICHES: Ein Wort zum Vatertag

Meine Lieben,

normalerweise halte ich nichts von diesen Feiertagen, warum der Vatertag auch ausgerechnet an Christi Himmelfahrt stattfindet ist mir sowieso unerklärlich. Nicht desto trotz geben mir solche Tage einen kleinen Denkanstoß, lassen mich gerne mal zurückerinnern an das was war und was heute ist. Zur Feier des Tages hier also ein paar Worte zu MEINEM Vater oder was er für mich über die letzten Jahre viel mehr geworden ist- meinem besten Freund.

 „Um etwas schönes finden zu können muss man vorher Dreck machen!“

Mein Vater hat Dreck gemacht, eine ganze Menge in der Vergangenheit. Natürlich, heute bin ich klüger und kann viele seiner Wege die er in meiner Kindheit genommen hat nachvollziehen und dennoch komme ich nicht drumrum zu sagen das es scheisse war. Es war definitiv scheisse. Es war in einer Zeit, in der ich ihn wohl am meisten gebraucht hätte. Damals hatte es mich getroffen, als Kind das die Welt nicht verstand und sich von da an um eine klaffende Wunde kümmern musste die einfach nicht heilen wollte.  4 Jahre später war es soweit. Mit einer Überdosis Abenteuerlust fand ich, es wäre langsam mal an der Zeit meinen Alten wieder aufzutreiben – nix mehr mit Urlaub.

…der Rest ist Geschichte. Was das Verhältnis zwischen uns beiden betraf, Dinge wie Vertrauen, Verlässlichkeit usw. – alles hatte seine Probung und aus einem ehemals zerissenen Verhältnis zwischen Vater und Sohn, ist etwas neues entstanden, in meinen Augen sogar noch besseres – eine tiefe Freundschaft. Wenn ich manchmal zurückschaue auf die Dinge die ich in der Vergangenheit getan habe, so gibt es überraschenderweise schon ein paar Sachen auf die ich stolz sein kann. Ich, verglichen mit den Menschen die ich kenne und dem was ich aus den Medien über die Jahre erfahren habe so gibt es keinen der mir je unter die Augen gekommen ist, der so viel für die eigene Familie getan hat.

Bevor wir jetzt ganz abschweifen möchte ich einfach ein paar Dinge über meinen Vater loswerden:

„du bist (bestimmt Staturbedingt) wie ein Fels in der Brandung. Wenn ich falle hilfst du mir immer wieder auf und sorgst dafür das ich weiterlaufe. In unserer Art unterscheiden wir uns nur wenig, wir sind beide vom selben Schlag, wir haben beide ein großes Herz. Du bist da wenn ich nicht mehr weiter weis, das Leben mich wieder in eine Sackgasse schickt… Es gibt so viele tausend Dinge die ich dir sagen könnte aber ich kenne keine Worte die nur annährend beschreiben was du mir bedeutest. Nicht nur als Vater, sondern auch als mein besten Freund. Ich liebe dich.“

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